Die endgültige Geschäftseröffnung war am 16. Mai 1904. Dies ist jedoch nur durch eine Rechnung von der Druckerei Gustav Kleissle aus Schirgiswalde belegbar.Der älteste Stundenbucheintrag ist vom 23. Februar 1904. Bei den Arbeiten für den “Thurm” finden sich im Stundenheft vom 02. – 07. Mai 1904 die Stunden eines Lehrlings ohne Namen. Später tritt der Vorname “Willy” auf – wobei es sich um einen angelernten Arbeiter handelt. 1905 hat er bei einer Lohnaufstellung im Stundenheft, gegenüber dem Gesellen Lehmann nur den halben Lohn bekommen.Durch die Gewerbefreiheit des Kaiserreiches war die Geschäftsübernahme durch Gesellen unproblematisch. Die rasante Entwicklung des Geschäftes von Hermann Grunert und die teilweise noch heute nachprüfbar hervorragende Qualität erhaltener Arbeiten, wie z. B. die Stuckdecke mit Malereien in der Villa Richter oder Jugendstil - Dekoration und Marmormalerei in der Villa Hantusch u.a.Aufträge vom Königlich Sächsischen Innenminister Hermann v. Nostitz-Wallwitz, der Kirchgemeinde und Kommunalgemeinde Sohland (Schulen,...), der Post sowie von allen großen und größeren Firmen Sohlands, wie z. B. Reitz Mechan. Weberei, Hantusch Steinschleiferei, Stein Knopffabrik, Hugo Paul Konservenfabrik u. v. a. sowie Privatpersonen.



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